Wolfschlugen

Unser idyllisches Städtchen wurde erstmals im Jahre 1318 urkundlich erwähnt.
Da über die Gründung selbst keine schriftlichen Quellen vorliegen, dient dieses Jahr auch als Jubiläumsjahr.

Knapp 300 Jahre später, im Jahre 1608, taucht das Wolfschluger Wappen zum ersten Mal auf dem Inschriftstein am Rathaus auf. Das leicht verschobene schwarze Z auf gelbem Hintergrund stellt höchst wahrscheinlich eine stilisierte Wolfsangel dar, denn der Ortsname „Wolfveslugen" wird unter anderem aus Wolf und luoc (Schlupfwinkel) zusammengesetzt.

Im selben Jahr bis 1609 wurde unser Rathaus von den Steinmetzen und Baumeistern Michel Knell und Jerg Mercklin neu erbaut. Bereits im 16. Jahrhundert besaß die Stadt Wolfschlugen eine weit entwickelte Selbstverwaltung.

1728
Neubau der Kirche
Die erste ausgebaute Straße wurde 1747 in Form eines gepflasterten Weges vom Rathaus zum Friedhof verlegt.
1776
Erbauung des ersten Schulhauses
Aufgrund einer Initiative des Pfarrers und des Bezirksarmen-Vereins wurde das Weißsticken als industrielle Armenbeschäftigung eingeführt.
1866
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1899
Einrichtung einer Telegraphenstation

Im Jahre 1906 werden die erste Telefonverbindung und die Wasserleitung eingeführt.

Acht Jahre später, im Jahr 1914 bekommt Wolfschlugen die erste elektrische Beleuchtung.

Nov. 1927 Es verkehren regelmäßig Busse nach Stuttgart
1951-1956
Bau der "Siedlung", hauptsächlich von den Vertriebenen und Flüchtlingen
1956
Erbauung eines katholischen Notkirchleins in der Siedlung
1956
Erster Spatenstich für das Industriegelände; damit ist ein wirtschaftlicher Aufschwung in Sicht

Im September 1959 wird die neue Schule eingeweiht und 1962 der evangelische Kindergarten eröffnet. Eine Kläranlage wird gebaut und der Waldfriedhof wird seiner Bestimmung übergeben.
1967
Bau der Turn- und Festhalle, die 1978 erweitert wird
1969
Bau des Evangelischen Gemeindehauses
1972
wird das Feuerwehrhaus errichtet und 1974 ein weiterer Kindergarten eingeweiht
1977/1978
Neubau des Evang. Pfarrhauses mit Gemeindesaal
1979
Erstellung des Bauhofes in den Winkelwiesen
1980/1981
Neubau der Kath. Kirche St. Joseph in Verbindung mit dem Neubau der Kreissparkasse
1981
wird die Aussegnungshalle auf dem Waldfriedhof gebaut
1984
Umbau des ehemaligen TSV-Vereinsheims zum Vereinsheim für die SV Concordia, Tennisclub und DRK
1985
Eröffnung des Jugendhauses
1988
Bau des zweigruppigen Gemeindekindergarten
1990
Sanierung und Gestaltung des Langen Hofes
1992
Neugestaltung des "Alten Friedhofes" zum Spielplatz für Kleinkinder
1993
Einweihung der dreiteilbaren Sporthalle im Sportzentrum Herdhau; Einweihung der Altenwohnanlage mit Sozialstation, Ortsbücherei und Bürgertreff; Abbruch der alten Mühle und Errichtung eines Wohnhauses
1994 Erweiterung des Waldfriedhofes
1994
Bau der Kleintierzuchtanlage
1996
Baubeginn für den Neu- und Erweiterungsbau des Rathauses
1999 Abbruch und Neugestaltung der Fläche neben dem Rathaus
1999
Fertigstellung und Bezug des Rathauses
2000
Offizielle Einweihung des 3. Gemeindekindergartens "Wichtelhaus"
2001
Startschuss für den Erweiterungsbau der Grund- und Hauptschule
2003
Umlegung und Erschließung Baugebiet "Hardter-Straße-Süd"
2004
Erweiterung des Jugendhauses
2004
Fertigstellung des Um- und Erweiterungsbaus der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule
2005
Einrichtung des Stickerei Museums
2006
Sanierung der Hauptschule
2006
Umlegung und Erschließung im Industriegebiet "Oberer Berg/Jauchert"
2007
Umlegung und Erschließung im Baugebiet "Waldhäuser Straße/Friedrichstraße"
2008
Umlegung und Erschließung im Baugebiet "Lindengraben Nord"
2008/2009
Sanierung und Umbau der Turn- und Festhalle